Worum es geht erklärt dieser Artikel von lifehacker.com (erst lesen oder wenigstens die Bilder anschauen). Ihr sitzt also im Mc Donalds und wollt über eine sichere Verbindung surfen? Kein Problem (siehe Artikel), wenn ihr einen ssh-server zu Hause oder bei einem Hoster stehen habt.
Man folge der Anleitung von Lifehacker und gibt z.B. diesen Befehl, um den ssh Tunnel zu öffnen, ein:
ssh -p 4711 -ND 9999 mein@ssh-server.example
Das heißt euer ssh server lauscht auf Port 4711 und nicht auf 22 und euer Tunnel lauscht auf Port 9999. Achja, nicht verzweifeln, die Konsole ist für die Dauer der Nutzung des Befehls “unbrauchbar”, d.h. mit STRG+C ist der Tunnel wieder geschlossen. Ob euer Tunnel funktioniert, könnt ihr mittels:
netstat -al | grep 9999
testen. An der Ausgabe erkennt ihr, ob es funktioniert oder nicht (es erscheint tcp … localhost:9999 …. LISTEN)!
Ok, jetzt noch wie in der Anleitung die Firefox Einstellungen ändern und eine Seite ansurfen. Wird die Seite aufgerufen, surft ihr sicher über eure Leitung zu Hause oder sonst wo. Um dies jetzt noch zu kontrollieren, gehen wir wieder zu unserm Mc Donalds Beispiel, denn da wissen wir, dass ihr über T-Online ins Netz geht. Wenn ihr den Tunnel aufgebaut habt und Firefox angepasst habt, dann geht auf www.whatismyipaddress.com und schaut euch den Provider an (“Look up ip address”) und staunt, denn da sollte ein anderer Name stehen als T-Online (außer man ist selbst bei T-Online…).
Viel Spaß.