Archive for Januar, 2009

eigenen SSH Socks Proxy im offenen WLAN nutzen

Freitag, Januar 30th, 2009

Worum es geht erklärt dieser Artikel von lifehacker.com (erst lesen oder wenigstens die Bilder anschauen). Ihr sitzt also im Mc Donalds und wollt über eine sichere Verbindung surfen? Kein Problem (siehe Artikel), wenn ihr einen ssh-server zu Hause oder bei einem Hoster stehen habt.

Man folge der Anleitung von Lifehacker und gibt z.B. diesen Befehl, um den ssh Tunnel zu öffnen, ein:
ssh -p 4711 -ND 9999 mein@ssh-server.example
Das heißt euer ssh server lauscht auf Port 4711 und nicht auf 22 und euer Tunnel lauscht auf Port 9999. Achja, nicht verzweifeln, die Konsole ist für die Dauer der Nutzung des Befehls “unbrauchbar”, d.h. mit STRG+C ist der Tunnel wieder geschlossen. Ob euer Tunnel funktioniert, könnt ihr mittels:
netstat -al | grep 9999
testen. An der Ausgabe erkennt ihr, ob es funktioniert oder nicht (es erscheint tcp … localhost:9999 …. LISTEN)!

Ok, jetzt noch wie in der Anleitung die Firefox Einstellungen ändern und eine Seite ansurfen. Wird die Seite aufgerufen, surft ihr sicher über eure Leitung zu Hause oder sonst wo. Um dies jetzt noch zu kontrollieren, gehen wir wieder zu unserm Mc Donalds Beispiel, denn da wissen wir, dass ihr über T-Online ins Netz geht. Wenn ihr den Tunnel aufgebaut habt und Firefox angepasst habt, dann geht auf www.whatismyipaddress.com und schaut euch den Provider an (“Look up ip address”) und staunt, denn da sollte ein anderer Name stehen als T-Online (außer man ist selbst bei T-Online…).

Viel Spaß.

VirtualBox – Debian als virtuelle Webentwicklungs-VM

Dienstag, Januar 13th, 2009

Ein kleiner Tipp zu VirtualBox: Wer eine virtuelle Maschine mit z.B. einem Apache, PHP und MySQL, etc. installiert und den Hostbrowser und diverse Hostprogramme (Bluefish, Eclipse, etc.) für die Entwicklung nutzen will, der muss bei VirtualBox vor der Installation bei Netzwerk auf “Host-Interface” stellen, denn nur dann bekommt man auch eine IP von seinem Router zugeordnet und man kann im Browser einfach die IP der virtuellen Maschine eingeben und der Apache der virtuellen Maschine sollte mit It works! antworten. Man kann durch die virtuelle Maschine sein Hostsystem unberührt und sauber lassen.

Jetzt heißt es nur noch virtuelle Hosts im Apache konfigurieren und unter Linux die /etc/hosts Datei anpacken.

Viel Erfolg