Archive for the ‘Linux’ Category

VirtualBox – Debian als virtuelle Webentwicklungs-VM

Dienstag, Januar 13th, 2009

Ein kleiner Tipp zu VirtualBox: Wer eine virtuelle Maschine mit z.B. einem Apache, PHP und MySQL, etc. installiert und den Hostbrowser und diverse Hostprogramme (Bluefish, Eclipse, etc.) für die Entwicklung nutzen will, der muss bei VirtualBox vor der Installation bei Netzwerk auf “Host-Interface” stellen, denn nur dann bekommt man auch eine IP von seinem Router zugeordnet und man kann im Browser einfach die IP der virtuellen Maschine eingeben und der Apache der virtuellen Maschine sollte mit It works! antworten. Man kann durch die virtuelle Maschine sein Hostsystem unberührt und sauber lassen.

Jetzt heißt es nur noch virtuelle Hosts im Apache konfigurieren und unter Linux die /etc/hosts Datei anpacken.

Viel Erfolg

Truecrypt Volumes mit diversen Dateisystemen

Montag, August 18th, 2008

Truecrypt sollte jedem Leser dieses Blogs etwas sagen. Wenn ihr eine ganze Partition verschlüsseln wollt ist dies mit Hilfe der graphischen Oberfläche kein Problem. Gibt man jedoch als Dateisystem “none” an, kann man die erstellte Partition (300GB = 4 Stunden) nicht mounten. Abhilfe schafft die CLI Hilfe von Truecrypt selbst:

truecrypt –help

dann sieht man, dass man ein Dateisystem angeben kann und hier wird als Parameter auch “none” akzeptiert und man kann die Partition doch mounten:

truecrypt -t /dev/sdb1 –filesystem=none

Jetzt noch das Passwort eingeben und anschließend lässt sich die Partition mit einem beliebigen Dateisystem formatieren, hier ein Beispiel für ext3:

mkfs.ext3 /dev/mapper/truecrypt1

Wenn ihr mehrere Container oder Partitionen gemountet habt, dann könnt ihr über das Terminal:

truecrypt -t -l (für Textmode und List…) sehen, was wohin gemountet wurde oder ihr schaut euch über das GUI von Truecrypt die Eigenschaften der gemounteten Partitonen und Container an.

Na dann, immer schön fleißig verschlüsseln und brav die Header-Dateien wegsichern! Have fun!

Links:
Truecrypt
Truecrypt Docs

Dateisystem mit ‘find’ aufräumen

Sonntag, August 17th, 2008

Unter Mac OS X werden in jedem Ordner .DS_Store Dateien angelegt, welche Informationen über die Anordnung und Ausrichtung der Dateien und Symbole speichern. Unter Windows gibt hierfür *.db Dateien, die unter anderem auch die Thumbnails von Bildern speichern. Jeder von uns tauscht ab und an Dateien mit anderen Systemen aus. Als Linux Benutzer nerven mich die Dateien von Apple und Microsoft sehr, daher zeige ich euch hier ein paar Befehle um diese Dateien los zu werden.

So könnt ihr zählen, wie viele Dateien ihr löschen wollt:

find /tmp/test/* -name ‘Thumbs.db’ | wc -l

oder wenn ihr wissen wollt wieviele PDFs ihr auf euerer Platte habt:

find / -name ‘*.pdf’ | wc -l

Der Befehl durchsucht alle Ordner und Dateien unterhalb von /tmp/test und zählt dann die gesuchten Dateien. So kann man auch testen, ob der Befehl richtig funktioniert!

Wenn ihr die Dateien jetzt noch löschen wollt, müsst ihr folgendes eingeben:

find /tmp/test/* -name ‘*.db’ -exec rm -f {} \;

Oder wenn ihr euch nicht ganz sicher seid, ob der Befehl richtig ist, kann man sich auch immer fragen lassen, ob die Datei wirklich gelöscht werden soll:

find /temp/test/* -name ‘.DS_Store’ -ok rm -f {} \;

Danach kontrolliert ihr euer Ergebnis einfach noch mit dem ersten Befehl. Steht hier jetzt eine Null, hat alles geklappt.

Ich habe mich von über 600 Dateien getrennt! Have fun…

Ich übernehme keine Garantie für Fehler und ihr solltet die Befehle immer sehr gründlich kontrollieren, bevor ihr auf Enter drückt!!!

Links:
Find Tips: http://administratosphere.wordpress.com/2008/07/28/gnu-find-tips-again/
DS_Store: http://en.wikipedia.org/wiki/.DS_Store
Thumbs.db: http://en.wikipedia.org/wiki/Windows_thumbnail_cache