Archive for the ‘Verschlüsselung’ Category

eeePC 901 mit verschlüsselter /home Partition und Ubuntu Netbook Remix

Donnerstag, März 12th, 2009

Das hier ist keine ausführliche Anleitung und macht das alle auf eure eigene Gefahr hin Daten zu verlieren!!! Also Vorsicht!

Hier ist also die stichpunktartige Anleitung, um /home zu verschlüsseln. Es wird davon ausgegangen, dass ihr die interne 4gb ssd für / formatiert habt und die andere mit 8gb für /home.

- sudo apt-get install modconf
- run sudo modconf
- enable:
* kernel/crypto and then aes_generic and leave following Message blank
* kernel/drivers/md  and then dm-crypt and leave following Message blank
(this will also install kernel/drivers/md/dm-mod)
- sudo apt-get install cryptsetup hashalot
- sudo init 6
- sudo su
- cp -av /home/<user> /mnt
- logout
- strg+alt F3, login as user, switch to root
- as root: umount /home
- cryptsetup –verbose –verify-passphrase luksFormat /dev/sdb1
- confirm with: YES
- enter PW: xyz
- cryptsetup luksOpen /dev/sdb1 home
- enter PW
- mkfs.ext3 /dev/mapper/home
- mount -t ext3 /dev/mapper/home /home
- cp -av /mnt/<user> /home

- Add the following to /etc/crypttab: home /dev/sdb1 none luks
- backup /etc/fstab: cp /etc/fstab /etc/fstab.bak
- edit /etc/fstab
- uncomment line with /home (with #)
- and add this: /dev/mapper/home /home ext3 defaults,relatime 0 2
- reboot with: init 6

Jetzt noch ein swap-image erstellen, innerhalb von /home (dies muss dann logischerweise nicht verschlüsselt werden!)

- create Swap-Image (1536 MB = 1,5 GB = 3/2 existing RAM)
- sudo su
- dd if=/dev/zero of=/home/<user>/swap.img bs=1M count=1536
- initialize as Swap-Partition
- mkswap swap.img
- start Swap
- swapon /<path>/swap.img
- test: free

- add the following to /etc/fstab
/home/<user>/swap.img  none  swap  sw  0 0

- init 6

Have fun und immer schön vorsichtig sein, bei Fehlern könnt ihr euch schnell aussperren und Daten verlieren!

Das wars. Ich reboote gerne nach solchen Änderungen, um zu sehen ob alles geklappt hat, aber das könnt ihr machen wie ihr wollt!

Quellen: 1, 2

Desktop Launcher für Truecrypt Container

Mittwoch, Februar 4th, 2009

Wer USB-Sticks einsetzt und darauf sensible oder persönliche Daten ablegt, der sollte mindestens einen TrueCrypt Container auf dem USB-Stick erstellen, um dort die wichtigen Daten abzulegen. Den Container kann man über das Terminal, die TrueCrypt GUI oder über ein Desktop Launcher (oder Icon, Exe, etc.) mounten. Unter Gnome ist das sehr einfach, ihr macht einen rechtsklick auf dem Desktop und wählt “Create Launcher…” dann gebt ihr einen gewünschten Namen für den Launcher ein und bei Command den Mount-Befehl:
truecrypt -k “” protect-hidden=no /pfad/zum/Container.tc /pfad/zum/Mountpoint
und schon ist der Launcher fertig. Es wird eigentlich nur eine Datei mit der Endung .desktop erstellt. Den Inhalt dieser Datei könnt ihr sehen, wenn ihr die Datei im Terminal mit cat oder eben über einen Editor öffnet.

Und damit das dismounten auch einfach geht, erstellt ihr noch einen Launcher dafür mit dem Command:
truecrypt -d /pfad/zum/mountpoint

Viel Spaß

eigenen SSH Socks Proxy im offenen WLAN nutzen

Freitag, Januar 30th, 2009

Worum es geht erklärt dieser Artikel von lifehacker.com (erst lesen oder wenigstens die Bilder anschauen). Ihr sitzt also im Mc Donalds und wollt über eine sichere Verbindung surfen? Kein Problem (siehe Artikel), wenn ihr einen ssh-server zu Hause oder bei einem Hoster stehen habt.

Man folge der Anleitung von Lifehacker und gibt z.B. diesen Befehl, um den ssh Tunnel zu öffnen, ein:
ssh -p 4711 -ND 9999 mein@ssh-server.example
Das heißt euer ssh server lauscht auf Port 4711 und nicht auf 22 und euer Tunnel lauscht auf Port 9999. Achja, nicht verzweifeln, die Konsole ist für die Dauer der Nutzung des Befehls “unbrauchbar”, d.h. mit STRG+C ist der Tunnel wieder geschlossen. Ob euer Tunnel funktioniert, könnt ihr mittels:
netstat -al | grep 9999
testen. An der Ausgabe erkennt ihr, ob es funktioniert oder nicht (es erscheint tcp … localhost:9999 …. LISTEN)!

Ok, jetzt noch wie in der Anleitung die Firefox Einstellungen ändern und eine Seite ansurfen. Wird die Seite aufgerufen, surft ihr sicher über eure Leitung zu Hause oder sonst wo. Um dies jetzt noch zu kontrollieren, gehen wir wieder zu unserm Mc Donalds Beispiel, denn da wissen wir, dass ihr über T-Online ins Netz geht. Wenn ihr den Tunnel aufgebaut habt und Firefox angepasst habt, dann geht auf www.whatismyipaddress.com und schaut euch den Provider an (“Look up ip address”) und staunt, denn da sollte ein anderer Name stehen als T-Online (außer man ist selbst bei T-Online…).

Viel Spaß.

Truecrypt Volumes mit diversen Dateisystemen

Montag, August 18th, 2008

Truecrypt sollte jedem Leser dieses Blogs etwas sagen. Wenn ihr eine ganze Partition verschlüsseln wollt ist dies mit Hilfe der graphischen Oberfläche kein Problem. Gibt man jedoch als Dateisystem “none” an, kann man die erstellte Partition (300GB = 4 Stunden) nicht mounten. Abhilfe schafft die CLI Hilfe von Truecrypt selbst:

truecrypt –help

dann sieht man, dass man ein Dateisystem angeben kann und hier wird als Parameter auch “none” akzeptiert und man kann die Partition doch mounten:

truecrypt -t /dev/sdb1 –filesystem=none

Jetzt noch das Passwort eingeben und anschließend lässt sich die Partition mit einem beliebigen Dateisystem formatieren, hier ein Beispiel für ext3:

mkfs.ext3 /dev/mapper/truecrypt1

Wenn ihr mehrere Container oder Partitionen gemountet habt, dann könnt ihr über das Terminal:

truecrypt -t -l (für Textmode und List…) sehen, was wohin gemountet wurde oder ihr schaut euch über das GUI von Truecrypt die Eigenschaften der gemounteten Partitonen und Container an.

Na dann, immer schön fleißig verschlüsseln und brav die Header-Dateien wegsichern! Have fun!

Links:
Truecrypt
Truecrypt Docs