Dropbox Startup Lessons Learned – Slides

geposted am 25. April, 2010 von johannes

Sehr nett….

Linux verschlüsseltes Software Raid

geposted am 17. April, 2010 von johannes

Die Überschrift habe ich absichtlich etwas offen gehalten, da es kurz um die Installation, einem Test und dann einem gewollten Datenverlust und Rebuild geht.

Mein Testsystem ist eine aktuelle Debian Installation mit einer Festplatte für das System und zwei identischen Festplatten für mein verschlüsseltes Software Raid das ich während der Installation von Debian kinderleicht erstellt habe. Es handelt sich um ein Raid 1, gespiegelt. Es spielt keine Rolle, ob ihr das System per Passwort oder nach der Installation per Flash-Speicher frei schalten lasst.

Wenn dann alles geklappt hat, dann könnt ihr ganz einfach mal testen ob alles glatt gelaufen ist mit:

sudo mdadm -D /dev/mdX

wobei das X für eine Zahl steht, die ihr bei der Installation oder beim booten sehen könnt.

Wichtig ist, dass ihr dann in der Konsole sehen könnt, ob das Raid vollständig ist oder nicht und welche Platte, also /dev/sd[a|b|c|d] etc. angeschlossen ist. (zu lesen ist das als entweder a oder b oder c, also sda oder sdb, etc.)

In meinem Testfall hat mit dem Raid nach der Installation alles gut geklappt und der Konsolen Output zeigt mir, dass mein Raid funktioniert. Jetzt habe ich den Rechner runter gefahren und eine der beiden Platten abgesteckt und wieder gebootet. Jetzt kann ich sehen, dass mein Raid nicht mehr vollständig ist. Anschließend habe ich die abgesteckte Platte an einem Windows System mit NTFS formatiert und anschließend ein paar Daten darauf kopiert und dann wieder an meine Debian Installation angesteckt.

Jetzt muss man eben heraus finden, wie die neue Festplatte intern gemapped wird. Ihr schaut also wieder mit dem gleichen Befehel wie oben angegeben, welcher Buchstabe für die schon vorhandene Festplatte vergeben wurde und dann könnt ihr zum Beispiel in gparted sehen, welchen Buchstaben die neu (wieder) angesteckte Festplatte bekommen hat und ihr solltet die vorhandene NTFS Partition in gparted einfach löschen.

Wenn ihr das geschafft habt, dann geht es wieder ins Terminal und ihr gebt folgenden Befehl für ein Rebuild ein:

sudo mdadm --re-add /dev/mdX /dev/sde

(/dev/sde ist hier nur ein Beispiel!)

und was der Rechner jetzt treibt könnt ihr mit

watch -n .1 cat /proc/mdstat

verfolgen und beobachten. Vielen Dank hier schonmal für diesen Beitrag.

Anschließend habe ich den Rechner wieder runter gefahren und habe die andere Festplatte abgesteckt und wieder gebootet und siehe da, alles funktioniert! Jetzt könnte man natürlich die andere Festplatte abstecken und das gleiche Szenario nochmal durch spielen, aber mir ging es eig. nur darum, ob der Rebuild trotz der Verschlüsselung klappt und ich bin froh, dass alles so einwandfrei funktioniert hat.

Links zu gparted, debian oder mehr wurden deshalb nicht angegeben, da ich erwarte, dass der Leser es schafft, die genannten Seiten trotzdem aufzurufen.

Und immer schön Backups machen, bevor ihr mit wichtigen Daten herum spielt!
Viel Spaß mit Linux, dm-crypt und OpenSource.

Great JavaScript Performance Video

geposted am 30. März, 2010 von johannes

Hier ist ein sehr cooles JavaScript Video. Es geht um Performance von JavaScript und als Web-Entwickler kommt man nicht an JavaScript vorbei und v.a. ist JavaScript nicht böse, auch wenn manche immer noch der Meinung sind. Ihr habt den Knall nicht gehört…

Have fun (via)

PhpDocumentor unter Xampp (Windows 7)

geposted am 21. März, 2010 von johannes

Hallo,

nach einer kleinen Pause soll es jetzt wieder weiter gehen mit hilfreichen Blogeinträgen (jetzt habe ich ja Unterstützung siehe Beitrag vor diesem).

Heute geht es um eine kurze Anleitung, wie man in ein paar Schritten unter xampp(lite) PhpDocumentor installiert und natürlich anschließend nutzen kann.

Ich setze voraus, dass xampp oder in meinem Fall xampplite installiert ist.

Und los gehts:

Als erstes setzen wir mal, falls noch nicht getan php in die PATH-Variable von Windows, d.h. rechts Klick auf den Arbeitsplatz, dann Eigenschaften anklicken und dann “Erweiterte System Einstellungen” (ich nutze kein deutsches Windows, aber so ähnlich müsste der Button heißen). Dann unter Erweitert (Advanced) auf Systemvariablen und dann bei PATH (nicht alles löschen!!!) sondern einfach folgendes hinzufügen:

;C:\xampplite\php

(der Semikolon dient hier als Trenner zwischen den angegeben Pfaden)

Jetzt können wir in der cmd.exe auf alle Programme unter C:\xampplite\php zugreifen, also auch auf PEAR. Erstmal müssen wir PEAR kurz konfigurieren:

 pear config-set data_dir c:\xampplite\htdocs\pear\ 

Ok, jetzt die Installation von PhpDocumentor:

pear install PhpDocumentor

Schwierig oder?

Ok, jetzt müsst ihr natürlich passend kommentierte PHP-Dateien haben dann könnt ihr mit dem Befehl hier loslegen:

phpdoc -t <targetdir> -o HTML:default:default -d parsedir

Have fun und immer schön Code dokumentieren!

Kyocera Netzwerkdrucker unter Windows Server 2008

geposted am 9. März, 2010 von alex

Hi,

so sitze ich hier also und verfasse meinen ersten Beitrag auf diesem schönen Blog. Mal sehen, vielleicht kommt ja noch mehr von mir.

Wer hier mehr oder weniger regelmäßig am lesen ist, wird den starken Linux Touch von Johannes kennen. Es gab eine Zeit da war ich genauso, aber mittlerweile liegt mein Fokus auf Kompatibilität und Produktivität. Das ist der Grund warum ich wieder auf Windows umgestiegen bin (das soll Linux jetzt nicht herabwürdigen, aber ich hatte mehr oder weniger keine Wahl).

Darum kommt von mir jetzt hier, als mein erster, ein kleiner Beitrag, der zwar sehr speziell ist, aber dennoch viel Zeit spart, wenn man dann doch mal vor diesem Problem sitzt.

Es geht um die Druckerfreigabe unter Windows Server 2008 und einem Kyocera Drucker. Probleme tauchen hier dann auf, wenn das Serverbetriebssystem eine andere Architektur besitzt, als der Client. Sprich, der Server hat 32bit und der Client bereits 64bit.

Normalerweise kann man dem Server jetzt für die Architekturen jeweils direkt den Treiber geben, den er dann dem Client direkt “schickt”, wenn dieser den Netzwerkdrucker hinzufügen will. Bei Kyocera bekommt man allerdings ohne Installationsroutine nicht an die .inf Datei, die Windows hier möchte. Dementsprechend folgende Vorgehensweise:

- Installation der Serverrolle für Druckerfreigabe auf dem Win 2k8 Server.

- Installation des Treibers für das jeweilige BS (hier 2008 Server) für den Drucker am Server.

und hier kommt jetzt die kleine Abweichung von der normalen Vorgehensweise:

- VOR hinzufügen des Druckers im Windows Client muss der “KX Driver for Universal Printing” installiert werden. Die Datei heisst im Falle von Windows 7 und Vista 64 bit KX_5.0.1930_UPD.zip und findet sich auf der Kyocera Homepage.

- Diesen “Druckertreiber” findet ihr als Drucker in den Druckeinstellungen und theoretisch könnte man hier jetzt den Netzwerkdrucker einrichten – funktioniert aber nicht :)

- Jetzt kann man aber im Client im Windows direkt den Netzwerkdrucker hinzufügen und Windows erkennt den Treiber den ihr gerade installiert habt und ihr seid fertig!

Normalerweise bringt die Installationsroutine des Kyocera Treibers auch eine Option für das Hinzufügen eines Netzwerkdruckers mit sich, allerdings funktioniert diese Option nur genau bis zum wirklichen Kopieren des Treibers, wo erneut eine Fehlermeldung auf euch wartet.

Viel Erfolg damit.